#Gefühlskino: Weihnachtsfilme im TV

Es gibt wohl keinen anderen Tag im Jahr, an dem man wirklich mal wieder “echtes” TV schaut. Zu Heiligabend, wenn der Baum steht und man sich die Bäuche (bald) vollgeschlagen hat, zappt es sich wie in früheren Zeiten bequem durchs Fernsehprogramm. 

Dieses Gefühlskino widmet sich genau diesen Filmen: Weihnachtsklassiker, die zufällig im Programm laufen und doch jedes Jahr wieder ein Stück Zuhause sind. Manchmal braucht es kein Streaming und keinen Algorithmus, sondern einfach nur einen Abend, der sich anfühlt wie früher.

1. Alle Jahre wieder, 2024 (24.12.25 um 20.15 Uhr @ Das Erste)

mit u.a. Klaus Steinbacher, Sinje Irslinger / Regie: Felix Herzogenrath

Ein Titel, der kaum passender sein könnte für den Heiligabend. “Alle Jahre wieder” erzählt von Familie, Wiederkehr und den kleinen Spannungen, die sich unter der Oberfläche der Feiertage sammeln. Der Film wirkt ruhig, vertraut und ein bisschen schwer – wie Gespräche, die man schon oft geführt hat. Genau darin liegt sein Zauber: Er passt zu einem Abend, an dem alles gleich und doch nie ganz dasselbe ist. 

2. Sissi, 1955 (24.12.25 um 20.15 Uhr @ RTL)

mit u.a. Romy Schneider, Uta Franz / Regie: Ernst Marischka

Kaum ein Film steht so sehr für fernseh-gewordene Weihnachtstradition wie “Sissi”. Prunk und Romantik treffen hier auf eine Zeit, in der man sich gerne für zwei Stunden in eine andere Welt träumt. Der Film läuft, während im Raum geredet, gegessen und gelacht wird. “Sissi” ist weniger Film als Atmosphäre: einfach zeitlos. 

3. Der Grinch, 2000 (24.12.25 um 22.15 Uhr @ Sat.1)

mit u.a. Jim Carrey, Taylor Momsen / Regie: Ron Howard

Wenn der Abend langsam leiser wird und die Geschenke ausgepackt sind, darf es ein bisschen schräger sein. “Der Grinch” gibt Ablehnung und Einsamkeit ein Gesicht – verpackt in grelle Bilder und spitzen Humor. Gerade zur späteren Stunde, wenn das Fest einen Moment Luft holt, entfaltet der Film eine ganz spezielle Wirkung. 

4. Das letzte Einhorn, 1982 (24.12.25 um 18.25 Uhr @ RTL II)

mit u.a. Mia Farrow, Jeff Bridges / Regie: Arthur Rankin, Jules Bass

Fast noch vor dem großen Trubel läuft dieser melancholische Animationsklassiker. “Das letzte Einhorn” ist ein Film voller Sehnsucht und leiser Hoffnung. Viele kennen ihn aus der Kindheit, viele haben ihn nie ganz verstanden, aber immer gespürt. Gerade deshalb passt er so gut zu Heiligabend: Ein Stück Kindheit, das uns geblieben ist. 

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