Warum sind Glitzersachen eigentlich nur etwas für Mädchen? Diese Frage stellt sich Paul, nachdem er beim Klettergerüst eine funkelnde Krone findet, die Tilly gehört. Er ist so begeistert von diesem Glitzern, aber die anderen Kinder lachen ihn aus. Ein Buch darüber, wie Paul und Tarek gegen Stereotype kämpfen – mit Tillys Hilfe und ganz viel Glitzer.
Haha, der spielt mit Mädchensachen!
Paul und Tarek sind beste Freunde. Am Spielplatz testen sie gerne aus, wie mutig der andere ist und probieren viele neue Dinge aus. Als Paul eine Glitzerkrone entdeckt, wird ihm schnell gezeigt: Das ist nichts für Buben. Dabei denkt er sehr oft an diese Krone und ist begeistert von ihrem wunderschönen Funkeln. Am nächsten Tag möchte er sie gerne mal aufsetzen und wird von den anderen Kindern ausgelacht. Denn Buben spielen nicht mit Mädchensachen!
Gemeinsam überlegen die Buben, warum das so ist. Sie glauben, dass sie sich vielleicht in Sterne verwandeln, wenn sie Glitzer berühren. So kommt es, dass sie Glitzer und auch Tilly meiden. Doch Tilly gibt ihnen die Möglichkeit, wahre “Zauberwunderfunkel-Kugeln” sein zu können. Können sie das annehmen und sich ihrer Unsicherheit stellen?
Fazit
Glitzer ist für alle da! Das Stereotyp der Mädchen- und Bubenspielsachen wird großartig aufgegriffen. Viele Eltern fürchten sich immer noch, ihre Buben mit Glitzersachen spielen zu lassen, aber warum denn eigentlich? Kinder wie auch Erwachsene lieben das Funkeln der Sterne, das Leuchten der Weihnachtslichter oder auch das schöne Glitzern, wenn Licht auf Wasser trifft.
Buben dürfen genauso mit Glitzersachen spielen und sich dafür begeistern. Macht es sie weniger Kind? Weniger Mensch? Nein. Eine stärkende Geschichte, die Mut macht und mit einer klaren Botschaft begeistert. Große Empfehlung.
Penguin Junior, ab 4 Jahren



